Die Zinsen haben wesentlichen Anteil an den Kosten, welche für einen Baukredit zu schultern sind. Durch den Bauzinsrechner hoffen Haushalte, schnell die optimale Finanzierung zu finden. Wie realistisch ist dieses Herangehen?

Grundsätzlich bietet der Bauzinsrechner die Chance auf einen schnellen Überblick zum Markt. Trotzdem muss man als Familie bereits sein, sich mit der Finanzierung als solche intensiv auseinanderzusetzen. Andernfalls geht der Blick für die wichtigen Details verloren.

Bauzinsrechner: Dieses sollte beachtet werden

Zuerst blickt man bei jedem Kredit auf den effektiven Jahreszins. Schließlich entscheidet sich hier, wie teuer die Finanzierung wird. Beim Bauzinsrechner ist dies nicht anders. Das Problem: Wer seine Entscheidung nur auf den Zinssatz stützt, muss mit Problemen rechnen.

Der Grund ist relativ einfach: Hohe Zinsen machen den Kredit teuer. Falsche Entscheidungen bei Sollzinsbindung und Tilgung haben aber den gleichen Effekt. Welche Punkte muss man im Auge behalten?

Fazit: Reduziert man als Bauherr die Entscheidung nur auf den Zinssatz der Immobilienfinanzierung, geht der Blick fürs Wesentliche verloren. Und man riskiert, aus dem im Bauzinsrechner günstigen Darlehen einen teuren Kredit zu machen.

Nebenkosten im Bauzinsrechner: Hieran kommt niemand vorbei

Im Zuge des Immobilienerwerbs sind Summen ab 150.000 Euro heute keine Seltenheit mehr. Mit der reinen Kaufsumme ist es im Bauzinsrechner nicht getan. Für den Erwerb eines Hauses oder der Eigentumswohnung fallen Nebenkosten an.

Klassische Beispiele sind:

Nicht mit allen muss man immer rechnen. Aber einige Punkte spielen per se eine Rolle – wie die Notargebühren oder die Grunderwerbsteuer. Zehn Prozent (bis 15 Prozent) der Kaufsumme können die Nebenkosten ausmachen. Und nicht jede Bank finanziert diese mit.